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Tagungen und Veranstaltungen   

Neue Architektur in alten Mauern | 2017
Vergessenes Burgenland | 2013

"Kulturelles Erbe und Kulturmanagement" | 2011

Neue Architektur in alten Mauern
Wie verträgt sich modernes Wohnen mit dem Denkmalschutz?


BREDSTEDT (NfI). „Figur und Grund müssen miteinander zu einem Bild verschmelzen“, lautete das Credo des Architekten Dipl.-Ing. Gregor Sunder-Plassmann bei seinem Vortrag im Rahmen des 27. Nordfriesischen Sommer-Instituts. Mitveranstalter des Abends war die Interessengemeinschaft Baupflege Nordfriesland & Dithmarschen, deren Vorsitzender Hans-Georg Hostrup über 70 Zuhörer im prall gefüllten Multimediasaal des Nordfriisk Instituut begrüßen konnte.
„Die Gebäude müssen mit der Landschaftsstruktur verwoben werden“, betonte der Architekt zum wiederholten Male und führte Beispiele aus Kappeln, Berlin, Istanbul und nicht zuletzt Nordfriesland an. So habe er beim Bau des „Museum Kunst der Westküste“ in Alkersum auf Föhr eine lockere Dorfbebauung mit einer homogenen „Durchwegung“ vorgefunden. Doch Grethjen’s Gasthof, der Dorfmittelpunkt, war dem Verfall preisgegeben. Der Auftrag des Bauherrn Prof. Dr. Frederik Paulsen forderte nun einen neuen Mittelpunkt im Ort, der auch geeignet sein musste, eine wertvolle Gemäldesammlung aufzunehmen. Der Ansatz des Architektenbüros Sunder-Plassmann, das im ganzheitlichen Sinne stets sämtliche Arbeiten von der Planung über Zeichnung und Modellbau bis zur Bauleitung übernimmt, lehnte sich an die vorgefundene Dorfstruktur an. Es entstanden als Herzstück des Museums und des Dorfes ein neuer Gasthof mit Garten und daran wie an einer Perlenschnur aufgereiht weitere kleine Gebäude für die Kunstwerke. Kleine Eingangstüren führen zu einem Schlüssellocheffekt, der die Neugier weckt.
„Firstlicht, also Tageslichteinfall durch die Decke, ist acht Mal so hell wie Seitenlicht“, leitete der Bauingenieur zur Innenarchitektur über. Zierlich gebaute Treppen und Möbel verhelfen auch kleinen Räumen zu Größe, das Sonnenlicht spielt mit den verschiedenen Materialien und deren Dichte. So verträgt sich weiches Reet durchaus mit mittelhartem Stein und hartem Glas.
Imposant waren auch die Beispiele von unauffälligen Glasgauben, die herrliche Ausblicke gewährten, und von dem „Haus im Haus“, die den Vortrag abrundeten. In eine große erhaltenswerte Scheune, vergleichbar etwa einem Eiderstedter Haubarg, stellte Sunder-Plassmann ein kleineres Haus mit Rundum-Glasfassaden. Auf diese Weise wurde modernes Wohnen in einem denkmalgeschützten Gebäude ermöglicht.

(Text und Bild 1: NF Instituut; Bild 2: Harry Kunz)

DF-Horstrup

von links: Prof. Dr. Thomas Steensen, Prof. Dr. Carl-Ingwer Johannsen, Hans-Georg Hostrup, Dr. Bernd Brandes-Druba (Denkmalfonds Schleswig-Holstein)

von links: Institutsdirektor Prof. Dr. Thomas Steensen, Dipl.-Ing. Gregor Sunder-Plassmann, Hans-Georg Hostrup und Arne Prohn vom Vorstand der Interessengemeinschaft Baupflege

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Vergessenes Burgenland Schleswig-Holstein. Die Burgenlandschaft Nordelbiens im Hoch- und Spätmittelalter

Interdisziplinäre Tagung in Kiel vom 20. bis 22. September 2013

Tagungsleitung:
Prof. Dr. Oliver Auge

Burgen spielten im Mittelalter in vielerlei Hinsicht eine zentrale Rolle bei der Herrschaftsausübung. Ein Blick in verschiedene Regionen Mitteleuropas – etwa nach Süddeutschland – lässt Burgen als Repräsentations- und Wehrbauten der Vergangenheit heute noch hervortreten. Doch wie verhält es sich mit Regionen wie dem heutigen Schleswig-Holstein, in welchen kaum etwas an die Existenz von Burgen erinnert? 

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Dass es hier ebenfalls zahlreiche Burgen gab, ist bekannt. Bedauerlicherweise steht diesem Umstand ein defizitärer historischer und archäologischer Forschungsstand gegenüber. Die zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert in einer bemerkenswerten Fülle entstandenen Turmhügelburgen/Motten des Niederadels blieben meist unbeachtet und das, obwohl es sich hierbei um den häufigsten Burgentyp in Schleswig-Holstein handelte. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem dichter werdenden Netz von Motten kann vor allem hinsichtlich der Sozialgeschichte des Niederen Adels neue Erkenntnisse liefern, zumal die im Mittelpunkt stehenden Anlagen als integrale Elemente adeligen Lebens, Wirkens und Herrschens verstanden werden müssen.

Die Tagung möchte sich dieses Themas annehmen. Ausgewiesene Burgenexperten sollen den aktuellen Forschungsstand skizzieren, neue Ergebnisse präsentieren und erörtern, wie dem „vergessenen Burgenland“ Schleswig-Holstein die bislang vermisste Aufmerksamkeit zuteil werden kann. 

Eine Fachtagung der Professur für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Holsteins im Mittelalter und Früher Neuzeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, gefördert vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund sowie der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein

Tagungsort
Sparkassenakademie Schleswig-Holstein
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

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Fachtagung "Kulturelles Erbe und Kulturmanagement"

Vom 30. Juni 2011 bis zum 1. Juli 2011 veranstaltet das Ergänzungsfach „Kulturmanagement“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Nordkolleg Rendsburg eine Fachtagung zum Thema „Kulturelles Erbe und Kulturmanagement“.

Gegenstand der Tagung ist das bauliche kulturelle Erbe. Die Referenten sind renommierte Vertreter der Disziplinen Archäologie, Denkmalpflege und Architektur. Mit diesem erstmals fachübergreifenden Konzept wollen die Veranstalter das Bewusstsein für die aktuellen und zukünftigen Belange des kulturellen Erbes schärfen und Impulse für neue Formen der Zusammenarbeit von Menschen und Organisationen geben, die den Schutz und die Förderung des kulturellen Erbes in Schleswig-Holstein und Hamburg zum Ziel haben.

"Wie stellt sich unser gebautes Kulturerbe dar? Welche Herausforderungen ergeben sich für das baukulturelle Erbe aus den aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen über eine schrumpfende Bevölkerung, Klimaschutz und kulturelle Identität? Werden Denkmale leer stehen und verfallen oder energetisch verpackt und auf Neubaustandard getrimmt? Wer interessiert sich überhaupt noch für bauliche Denkmäler?"

"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers" lautet das Vortragsthema von Prof. Dr. Armin Klein, Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft an der PH Ludwigsburg. Auf dieser Basis werden Denkanstöße und Lösungsansätze für die Verbindung von Denkmalschutz und modernem Kulturmanagement diskutiert und zukünftige Aufgaben definiert. Als Abschluss der Veranstaltung findet am Freitag, d.1.Juli 2011 eine Exkursion zum Danewerk und dem Wikingermuseum in Haithabu statt, deren Eintragung in die Liste zum Weltkulturerbe bevorsteht.
Die Fachtagung wendet sich an Architekten, Denkmalpfleger und Archäologen sowie Vertreter aus (Kultur-) Politik, Kulturmanagement, Bildung und Medien.

Nähere Informationen: Nordkolleg Rendsburg www.nordkolleg.de

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